sysVASC ist ein 'bench to bedside' Projekt mit systembiologischem Ansatz zur Identifizierung von Zielmolekülen für die Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems umfassen eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen mit dem Herzen oder den Blutgefäßen, die letztendlich in Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall münden. Weltweit sind diese Krankheiten die häufigste Todesursache. Die der Erkrankung zugrundeliegenden Defekte sind unvollständig verstanden und Schäden in den Gefäßen können jahrelang beschwerdefrei akkumulieren, bevor Patienten eine Diagnose erhalten.

Ziel des EU-finanzierten Projekts sysVASC war es, mit einem systemmedizinischen Ansatz die Entwicklung von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems besser zu verstehen. Dabei sollten molekulare Indikatoren, so genannte Biomarker, identifiziert werden, die sich als Zielmoleküle für die Entwicklung  von diagnostischen Methoden und therapeutischen Strategien eignen.

Das sysVASC-Konsortium hat umfangreiche Omics-Daten erzeugt, mit öffentlich zugänglichen Datensätzen kombiniert und in eine allgemein zugängliche Wissensdatenbank integriert (http://cvdkb.org/home.html). Mit Hilfe von systematischen Analysen wurden große Fortschritte bei der Beschreibung des molekularen Phänotyps fortschreitender Erkrankungen des Herzkreislaufsystems gemacht. Modelle wurden entwickelt, um wichtige molekulare Knotenpunkte zu identifizieren, die das Fortschreiten der Krankheit vorhersagen. Eine Validierung dieser Zielmoleküle für ihren diagnostischen und therapeutischen Wert ist ein Schwerpunkt weiterer Forschung.

sysVASC Projekt erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt sysVASC hat am 31. Januar 2018 wie vorgesehen seine Forschungsaktivitäten beendet. Das Konsortium ist weiterhin auf dem Forschungsgebiet der Herzkreislauf- erkrankungen tätig und wird die erzielten Ergebnisse für klinische Anwendungen mit der Vision nutzen, das Management von Herzkreislauferkrankungen zu verbessern.

 

NEWS

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Herz-Kreislauferkrankungen sind derzeit die häufigste Todesursache weltweit mit mehr als 40 % der Todesfälle in der EU.

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SPOTLIGHT
Prof. Dr. med univ. Burkert Pieske
Koordinator

Burkert Pieske ist leitender Studienarzt etlicher laufender stationärer und ambulanter Kohorten- und klinischer Studien in Phase I bis IV mit Schwerpunkt auf Herzinsuffizienz.

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