GLOSSAR

7. Rahmenprogramm (FP7)

  • Das 7. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung ist das wichtigste Instrument der EU, um Forschung in Europa zu fördern. Es lief von 2007 bis 2013.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/research/fp7/index_en.cfm

 

Arterielle Hypertonie

  • Die Hypertonie (Bluthochdruck) ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Unbehandelter Bluthochdruck kann auf lange Sicht zu Koronarer Herzkrankheit führen. Er ist des Weiteren einer der Hauptrisikofaktoren für Schlaganfälle.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.cdc.gov/bloodpressure/

 

Arteriosklerose

  • Arteriosklerose ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu Ablagerungen von Kalk und Blutfetten, z.B. Cholesterin, in den Gefäßwänden der Arterien kommt. Die Verdickungen, häufig ebenfalls als Plaque bezeichnet, blockieren teilweise den Blutfluss in der Arterie und es kommt zu Bluthochdruck und zu einem erhöhten Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko. Davon können sowohl Herz- als auch / oder Blutgefäße betroffen sein. Sind die Herzgefäße betroffen, handelt es sich um eine Koronare Herzkrankheit. Die Krankheit bleibt oft jahrzehntelang unentdeckt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.heart.org/HEARTORG/Conditions/Cholesterol/WhyCholesterolMatters/Atherosclerosis_UCM_305564_Article.jsp

 

Biomarker

  • Ein Biomarker in der Medizin ist jegliche Substanz, Struktur oder Prozess, die genau und reproduzierbar gemessen werden kann und auf krankhafte Prozesse oder Veränderungen hinweist.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3078627/

 

Gefäßerkrankungen

  • Unter Gefäßerkrankungen versteht man Krankheitsbilder, die den Kreislauf, einschließlich der Arterien, Venen und Lymphgefäße beeinflussen sowie Bluterkrankungen, die zu Kreislaufstörungen führen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und Brustschmerzen (Angina pectoris) oder Herzinfarkte auslösen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://my.clevelandclinic.org/heart/disorders/vascular/whatis.aspx

 

Genomweite Assoziationsstudien (GWAS)

  • Bei genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) wird ein Hochdurchsatz-Screening-Ansatz auf das Genom angewendet, um Verbindungen zwischen genomischen Veränderungen (Einzelnukleotid-Polymorphismen, SNPs) und einer spezifischen Erkrankung herzustellen und daraus strategische Konzepte zu entwickeln. GWAS Experimente werden vor allem dann eingesetzt, wenn große Datensätze notwendig sind, um Antworten auf komplexe Erkrankungen zu finden.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
https://www.genome.gov/20019523

 

Hypercholesterinämie

  • Unter der Erkrankung Hypercholesterinämie versteht man einen zu hohen Cholesterinspiegel im Blut. Ein hoher Cholesterinspiegel ist meist auf eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren wie Essverhalten, Bewegung und Rauchen zurückzuführen. Auf lange Sicht kann ein hoher Cholesterinspiegel zu Arteriosklerose führen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://ghr.nlm.nih.gov/condition/hypercholesterolemia

 

In silico

  • Der Begriff in silico entstand in der Bioinformatik und bezeichnete computergestützte Analysen in den Biowissenschaften. Der Begriff ist an die in Untersuchungen häufig verwendeten Ausdrücke "in vivo" (in Lebendorganismen), "in vitro" (außerhalb von Lebendorganismen) und "in situ" (vor Ort) angelehnt und wurde durch die zunehmende Verwendung von informatischen Modellierungstechniken geprägt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://mpkb.org/home/patients/assessing_literature/in_vitro_studies

 

Kardiovaskuläre Erkrankungen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (cardiovascular diseases - CVD) ist ein Überbegriff für chronische Erkrankungen, die das Herz-Kreislauf-System betreffen. Dazu gehören  unter anderem die koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Schlaganfall. CVD kann sowohl das Herz als auch die Blutgefäße einbeziehen.  Eine Reihe von Risikofaktoren tragen zur Entwicklung der Erkrankung bei, unter anderem Alter, Geschlecht, Diabetes, Rauchen,  Mangel an körperlicher Bewegung und ungesunde Ernährungsgewohnheiten einschließlich hoher Konsum von Alkohol, Fett und Zucker. Weltweit  ist CVD derzeit die führende Todesursache und mehr als 40% der Todesfälle in der EU werden diesen Erkrankungen zugeschrieben.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs317/en

 

 

Koronare Herzkrankheit

  • Koronare Herzkrankheiten sind eine Form von Arteriosklerose, die die Herzgefäße beeinträchtigen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.nhlbi.nih.gov/health/health-topics/topics/cad/

 

Makrovaskuläre Erkrankungen

  • Makrovaskuläre Erkrankungen sind Krankheitsbilder, die die großen Blutgefäße im Körper betreffen. Die häufigsten makrovaskulären Erkrankungen sind Koronare Herzkrankheit, Hirngefäßerkrankungen und periphere arterielle Verschlusskrankheit, die die Gliedmaßen beeinträchtigt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://cph.sagepub.com/content/142/1_suppl/S32.extract

 

Myokardinfarkt

  • Ein Myokardinfarkt, auch Herzinfarkt, ist die Folge einer Durchblutungsstörung und einer davon herrührenden, mangelnden Sauerstoffzufuhr des Herzens. In den meisten Fällen wird der Blutfluss durch Plaque in den Herzkranzgefäßen unterbrochen. Risikofaktoren für einen Myokardinfarkt sind frühere kardiovaskuläre Erkrankungen, Alter, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes usw.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.cdc.gov/heartdisease/heart_attack.htm

 

Omiks

  • Omiks bezieht sich auf eine relativ neue Studienbranche mit Schwerpunkt auf Hochdurchsatz-Biowissenschaften. Der Name Omiks entstand aus der Tatsache heraus, dass im Englischen die Hochdurchsatz-Methoden der Biologie oft auf "-omics" enden, wie genomics, proteomics, metabolomics usw. Ähnlich verhält es sich mit der Endung "-om", die verwendet wird, um die Objekte von Großfeldstudien zu benennen. So werden z.B. in der Genomik Großfeldstudien vom "Genom" - kompletten Gensätzen - durchgeführt. Dementsprechend wird in der Proteomik oder Metabolomik vorgegangen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.nature.com/omics/about/index.html

 

Systembiologie

  • Die Systembiologie versucht biologische Konzepte in ihrer Ganzheit und nicht nur einzelne Moleküle zu untersuchen. In der Systembiologie werden vor allem Hochdurchsatz-"omiks"-Daten (Proteome, Genome usw.) und Berechnungsmodelle verwendet.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.eisbm.org/

 

Systemmedizin

  • Bei der Systemmedizin wird die Systembiologie angewandt, bei der das dynamische System eines Organismus in seiner Ganzheit behandelt wird. Die Systemmedizin zieht Informationen von verschiedenen Bereichen der Medizin heran, um neue Ideen für die Medizin und therapeutische Ansätze besser umsetzen zu können.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/research/health/large-scale/systems-medicine/index_en.html

 

 

Technologietransfer

  • Unter Technologietransfer versteht man die Weitergabe von Informationen, Kompetenzen, Technologien usw. der Forscher an eine große Zahl an Interessensgruppen, die mit diesen Informationen neue Produkte, wie Medikamente, entwickeln können.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
http://www.autm.net/autm-info/about-tech-transfer/about-technology-transfer/

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